07.11.2011

Junge Union erörtert mit Kelterns Bürgermeister Pfeifer die Gemeinschaftsschule

Vergangene Woche trafen sich Vertreter der Jungen Union Remchingen und Umgebung im Ellmendinger Rathaus zu einem „runden Tisch“ mit Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeifer, um über die geplante Einführung einer Gemeinschaftsschule in Keltern zu debattieren. Grund war eine Veröffentlichung der JU, in der das Vorhaben Kelterns, zum nächsten Schuljahr eine Gemeinschaftsschule einzurichten, kritisiert wurde. „Man kann durchaus unterschiedlicher Auffassung sein, wichtig ist, dass man Themen erörtert und mit Argumenten überzeugen kann“, so die gemeinsame Überzeugung der JU’ler und des Gemeindeoberhauptes von Keltern.

Der Gedankenaustausch kam auf gemeinsamen Wunsch zustande, bereits im vergangenen Jahr hatte Remchingens Bürgermeister Luca Wilhelm Prayon die JU zum Gespräch ins Remchinger Rathaus eingeladen. Die anwesenden JU-Mitglieder Florian Enghofer, Tobias Steinmetz und Martin Gegenheimer erhofften sich neben der Diskussion über die Gemeinschaftsschule auch weitere Einblicke in die Situation der Gemeinde Keltern. Beim Kernthema, der beabsichtigten Einführung der Gemeinschaftsschule in Keltern, war man gemeinsam der Auffassung, dass erst die Zukunft zeigen werde, welches Schulsystem das bessere ist. Während die Vertreter der Jungen Union Remchingen u. Umg. jedoch weiterhin für das bewährte dreigliedrige Schulsystem plädieren und die vorschnelle und unausgereifte Einführung der Gemeinschaftsschule kritisieren, sieht Bürgermeister Pfeifer in der Umsetzung der neuen Lehr- und Lernmethoden in einer Gemeinschaftsschule eine Chance für die Gemeinde, den Schulstandort Keltern mit einer weiterführenden Schule zu erhalten. „Aufgrund der Freiwilligkeit eines solchen Angebots für Eltern und Schüler entscheiden die Nutzer, welche Schulart sie wünschen“, so das von allen Seiten akzeptierte Resümee zum Thema Gesamtschule. Darüber hinaus wurden am „runden Tisch“ auch weitere Themen wie die Sicherstellung einer hochwertigen Wasserversorgung, Gewerbegebietsentwicklungen, Jugendarbeit, die Vereinslandschaft sowie der zweite Kelterner Bildungsinformationstag am 19. November besprochen. Man verabredete sich, weiter im Gespräch zu bleiben, auch um gegebenenfalls in Zukunft aus Reihen der Jungen Union Impulse für diese Veranstaltung zu erhalten.

„Ich bedanke mich ganz herzlich bei Herrn Bürgermeister Pfeifer für die Einladung, denn es bestand auf beiden Seiten das Bedürfnis, bestimmte Fragen zu klären. Ich hoffe, dass in nächster Zeit noch weitere Bürgermeister unseres Gebietsverbands mit der Jungen Union Remchingen und Umgebung ins Gespräch kommen wollen und genauso interessante Unterhaltungen zustande kommen“, so das Fazit des JU-Vorsitzenden Florian Enghofer.