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Keine Experimente in Keltern!
Bürgermeister Pfeiffer träumt von der ersten Gemeinschaftsschule im Enzkreis.
Kelterns Bürgermeister Ulrich Pfeiffer und Volker Schneider, der Rektor der Grund- und Hauptschule wünschen sich Keltern als einen der ersten Standorte einer Gemeinschaftsschule im Enzkreis.
Die Frage nach gegliedertem Schulsystem oder Gemeinschaftsschule war eines der großen kontroversen Wahlkampfthemen im vergangenen März.
Gleichmacherei durch Einheitsschulen überfordert die langsamer lernenden und unterfordert die guten, begabten Kinder. Für jeden das Gleiche – für niemanden das Richtige. Die Folge davon wird sein, dass das Niveau und die Qualität der Bildung sinken werden. Denn gemeinsames Lernen kann nur dann funktionieren, wenn das Niveau so weit abgesenkt wird, dass auch die schwächeren Schüler mitkommen. Eine solche Politik kann und darf nicht in unserem Interesse sein. Chronische Über- oder Unterforderung kann zu schweren persönlichen Schäden in der geistigen, emotionalen und sozialen Entwicklung von Kindern führen. Eine Politik, die früher oder später in eine solche Richtung führt, ist abzulehnen. Experimente auf dem Rücken unserer Kinder und Schüler dürfen nicht akzeptiert werden. Bislang lassen die Kultusministerin und SPD ein Konzept vermissen, wie die Lerninhalte von bisher drei Schularten ohne qualitativen Verlust des Unterrichts an einer solch kleinen Schule vermittelt werden sollen. Die einzige Lösung wäre ein deutlicher Mehraufwand an qualifizierten Lehrkräften. Diese könnten aber viel effizienter an großen weiterführenden Schulen eingesetzt werden, um hier Unterrichtsausfälle zu vermeiden.
In Pforzheim, Neuenbürg, Straubenhardt und Remchingen gibt es exzellente Gymnasien und Realschulen im nahen Umkreis Kelterns. Die Kelterner Schüler sind es gewohnt diese Schulen zu besuchen.
Dass die Dietlinger Hauptschule jedoch ein zukunftsfähiges Konzept benötigt, darf natürlich nicht verschwiegen werden. Wir von der Jungen Union Remchingen und Umgebung machen uns dafür stark, die Werkrealschule in Keltern leistungsfähig zu erhalten. Allerdings wären hierfür Kooperationen mit den umliegenden Schulen in Nachbargemeinden bzw. mit dem heimischen Handwerk und Mittelstand, u. a. bei der Ausstattung von gut eingerichteten, technischen Lehrräumen oder bei der Vermittlung von heimischen Lehrstellen und Praktika sinnvoll.
